Fehlende Artikel für X Tage in die Einkaufsliste legen

Moin.

Mir ging heute morgen ein Feature durch den Kopf, aktuell wegen Pfingstmontag. Ich stand in der Küche und überlegte, ob die Artikel, die ich täglich verbrauche, bis Dienstag ausreichen, oder ob ich Samstag noch einkaufen muss.

Beispiel:

Ich trinke jeden Tag eine halbe Flasche Kefir und eine halbe Flasche Rote-Beete-Saft, dazu verzehre ich vier Scheiben Vollkorntoast mit 2 x 2 Scheiben Aufschnitt.

Man müsste bei jedem Artikel die tägliche Verbrauchsmenge hinterlegen können. Wenn ich also den Artikel Kefir z.b. mit 500ml angegeben habe, dann würde der tägliche Verbrauch 250ml sein. Das Ganze bei allen entsprechenden Artikeln und dann könnte man es so aufbauen, dass man wählen kann: Lege mir die fehlenden Artikel in die Einkaufsliste, so dass die Gesamtmenge für die nächsten X Tage ausreicht.

Viele Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

tatsächlich ist das Feature bereits in Arbeit bzw. sogar kurz vor Release!
Pantrist prüft dann automatisch welche Artikel du regelmäßig einkaufst bzw. im Vorrat verbrauchst und schlägt dir das vor. Bei zweiterem kannst du auch selbst regeln festlegen.

Beim Start der App, und wenn laut der Berechnung was verbraucht sein sollte seit dem letzten Start, werden diese Produkte angezeigt und du kannst das noch manuell anpassen. Wennd zu z.B. im Urlaub warst kam das ja nicht zu tragen.

Das ist nicht 100% was du vorgeschlagen hast, aber ich denke das lässt sich da ebenso abbilden.

Bin gespannt auf dein Feedback.

Viele Grüße
Nico

Moin.

Wie ich sehe, ist das Feature jetzt aktiv. Und ich habe natürlich gleich Fragen dazu. :slight_smile:

Fall 1: Ich habe 6 Flaschen Getränk, alle zählen einzeln, also habe ich das Produkt 6-mal mit jeweils 1 Stück. Ich verbrauche pro Tag 2 Flaschen.

Fall 2: Ich habe ein Produkt mit 6 Stück, verbrauche jeden Tag ein Stück davon.

Fall 3: Ich habe ein Produkt mit 500 ml als Menge. Ich verbrauche jeden Tag die Hälfte davon.

Was muss ich bei den Fällen jeweils eintragen? Erkennt die App automatisch, dass sie bei einem Produkt mit 1 Stück ein Produkt abziehen muss, bei einem mit X Stück aber nur ein Stück? Vermutlich zieht sie einfach x Stücke ab und wenn damit ein Produkt “leer” wird, dann wird es abgezogen und sie geht zum nächsten Produkt über, liege ich da in etwa richtig?

Es gibt keine Maßangaben, geht die App also davon aus, dass die Menge, ob ml, g oder was auch immer, diejenige ist, die ich angeben muss, also im Fall von 500 ml dann 250? Oder rechnet sie intern mit Stück und ich muss 0,5 eingeben?

Viele Grüße
Thomas

In dem Zusammenhang könnte die automatische Bestellung feiner eingestellt werden, in Abhängigkeit der Verbrauchsmenge pro Tag, wobei natürlich :slight_smile: auch Wochenenden und Feiertage berücksichtigt werden sollten, an denen man nicht einkaufen kann. Ich hatte das ja eingangs beschrieben, wie ich mir das vorstelle.

Beispiele:

Nasenspülsalz
Stück: 20
Verbrauch pro Tag: 3

Hier sollte wohl nicht unbedingt sofort bei Anbruch einer Packung eine neue auf die Liste gesetzt werden, sondern eher, wenn nur noch für 2 Tage Vorrat vorhanden ist, also hier Restmenge des Produkts 6 Stück.

Kefir
Menge: 500 ml
Verbrauch pro Tag: 250 ml

Kefir sollte also auf die Liste, wenn nur noch 1 Einheit vorhanden ist.

Das mit 2 Tagen sollte man als Vorgabe einstellen können (eine für alle Produkte reicht meiner Meinung nach), wobei dann ggf. Wochenenden und Feiertage dazugerechnet werden sollten.

Viele Grüße
Thomas

Moin Thomas,

freut mich, dass du gleich einsteigst. Ich versuche es der Reihe nach, weil an deinen Fragen ein wichtiges Grundprinzip hängt.

Das Wichtigste vorweg: Die Auto-Reduzierung rechnet nur mit einer einzigen Zahl, nämlich der Menge/Anzahl, die am Produkt steht. Es gibt intern keine Maßeinheiten-Logik. ml, g usw. sind reine Beschriftung (Inhaltsangabe) und fließen nicht in die Berechnung ein. Der „Verbrauch", den du einträgst, ist immer in derselben Einheit wie die Bestandszahl des Produkts. Was diese Zahl bedeutet, legst also du fest.

Und noch zwei Dinge, die deine Vermutungen betreffen:

  1. Es gibt kein „Überlaufen" von einem Produkt zum nächsten. Jedes Produkt wird für sich betrachtet und um seinen eigenen konfigurierten Verbrauch reduziert. Die App zieht nicht „X Stück ab, und wenn eins leer ist, geht sie zum nächsten Produkt über". Diese Vorstellung passt leider nicht zur Funktionsweise.
  2. Vorgeschlagen werden nur ganze Einheiten. Rechnerische Nachkommastellen werden gesammelt und erst dann als Reduzierung vorgeschlagen, wenn eine volle Einheit zusammenkommt. Beim App-Start bekommst du das Ganze außerdem als Bestätigungs-Dialog gezeigt und kannst jede Zeile vorher noch anpassen. Es wird also nichts still im Hintergrund abgezogen.

Das Ablegen auf die Einkaufsliste ist übrigens eine getrennte Funktion: Sobald der reduzierte Bestand die von dir gesetzte Mindestanzahl erreicht oder unterschreitet, wandert die fehlende Menge automatisch auf die Einkaufsliste.

Jetzt zu deinen Fällen:

Fall 1 (6 einzelne Flaschen als 6 Produkte mit je 1 Stück, 2 pro Tag):
Das ist die einzige Konstellation, die so nicht sauber funktioniert. Weil jedes Produkt für sich reduziert wird und es keinen Übertrag gibt, kannst du „2 pro Tag über alle 6 verteilt" damit nicht abbilden. Trag das lieber als ein Produkt mit Anzahl 6 ein und setze den Verbrauch auf 2/Tag. Nach 3 Tagen ist es leer.

Fall 2 (ein Produkt mit 6 Stück, 1 pro Tag):
Genau der Idealfall. Anzahl 6, Verbrauch 1, Zeitraum Tag. Jeden Tag wird um 1 reduziert, nach 6 Tagen bei 0.

Fall 3 (ein Produkt mit 500 ml, täglich die Hälfte):
Hier hängt die Eingabe davon ab, wie du das Produkt führst:

  • Wenn du den Bestand als Zahl 500 führst (die 500 also als deine Mengeneinheit nimmst), trägst du Verbrauch 250/Tag ein. Nach 2 Tagen bei 0.
  • Wenn du das Produkt als 1 Flasche führst (500 ml nur als Inhaltsangabe), trägst du Verbrauch 0,5/Tag ein. Da nur ganze Einheiten vorgeschlagen werden, sammelt die App die 0,5 und schlägt nach 2 Tagen vor, 1 ganze Flasche abzuziehen.

Beides ist möglich, es rechnet nie intern in ml. Du entscheidest, ob deine „Menge" die Flasche oder die 500 ml ist, und trägst den Verbrauch in genau dieser Einheit ein.

Viele Grüße

Nico

Hi Nico.

Das ist aber ziemlich umständlich.

Beispiel:

Ich habe eine Packung Toast mit 10 Scheiben. Pro Tag verbrauche ich 4 Scheiben. Also muss ich als Verbrauchsmenge 4/10tel = 0,4 angeben? Bei 3 von 8 wären es 0,375?

Wenn ich einmal an einem Tag eine Scheibe mehr oder weniger verbrauche, muss ich den Taschenrechner zücken und ausrechnen, welchen Wert ich angeben soll, was aber gar nicht klappt, da ich nur ganze Zahlen eingeben kann.

Wenn ich die Menge z.B. bei Flaschen zu 500ml als 500 angebe, steht auf meinem Einkaufszettel, dass ich 2000 einkaufen soll. Das ist nicht wirklich eingängig. :slight_smile:

Viele Grüße
Thomas

Dann wird ein Produkt, welches ich einmal mit X Stücken habe und von dem ich täglich 0,x Stücke verbrauche, erst auf die Liste gesetzt, wenn es aufgebraucht ist, denn es wird ja erst abgezogen, wenn die Menge 1 erreicht wurde. Ich will von verderblichen Dingen keine 2 Packungen lagern, also klappt das so nicht. Ich bin gezwungen, die Stücke wie Packungen zu behandeln.

Beispiel:
Ich habe 20 Scheiben Salami in einer Packung und verbrauche jeden Tag 4. Wenn ich noch 6 habe, will ich eine neue Packung kaufen. Also muss ich tatsächlich 20 Packungen zu je 1 Stück mit einem Verbrauch von 4 definieren, damit das klappt.

So, ich habe es jetzt einmal umgestellt.

Beispiel Kefir:

Anzahl: 2000 (4 Flaschen)
Inhalt: 500 ml (zur Übersichtlichkeit, wie viel in einer Flasche ist)
Mindestmenge: 750 (1,5 Flaschen)
Einkaufsmenge: 1000 (2 Flaschen)
Reduzierung: 250 (0,5 Flaschen)

Preis pro Einheit: 0,00298

Das ist noch optimierungsfähig, :slight_smile: zumal ich diese Einstellung ja nur bei Produkten mit Autoreduktion vornehmen muss. Die Einkaufsliste sieht dadurch "etwas” gewöhnungsbedürftig aus. Wenn man dort darstellen könnte, wie viele Packungen man wirklich kaufen muss, wäre das eine große Hilfe. Bei 1000 (Anzahl) x 500 (Inhalt) könnte man dann “Anzahl % Inhalt”, in diesem Fall also 2, anzeigen.

Das hat leider gar nicht geklappt.

Wie kommt die App auf diese Werte? 183 statt 250, 6 statt 10, 2 statt 4. Ich habe alle Werte korrigiert – was etwas langwierig ist, da man zigmal auf das + drücken muss – und bestätigt, aber es wurde überhaupt nichts abgezogen.